SÜNDEN

Sünden

Endlich komme ich zum angenehmen Teil auf dem Weg zum Sixpack. Die gute Nachricht. Alles ist erlaubt. Nicht täglich, aber einmal pro Woche verzeiht der Körper so einiges. Meine Sünden sind notwendig, ganz ohne diese, wäre der Weg sehr langweilig, eventuell sogar gespikt mit Verstimmungen und schlechter Laune. Nach dem Motto nur gesund ist auch nicht gesund, erlaube ich mir ab und zu ein Glas oder zwei Gläser Rotwein. Diesen baut mein Körper überraschenderweise gut ab. Ich führe das auf meine gefüllten Mineralstoffdepots zurück. Seltener greife ich zu Bier und Radler. Ich denke immer an diese XXL T-Shirts mit dem Sinnspruch "Bier formte diesen wunderschönen Körper" Prost für soviel Selbstvertrauen!

Stoppe negative Gedankenkreise
Einmal schwach geworden, Süßes aus der Naschlade entsorgt, eine Nacht durchgezecht? Sei nicht zu streng. Du bist deshalb kein Versager, du bist lebendig und menschlich. Kein Grund den eingeschlagenen Weg zu verlassen und aufzugeben. Dein Projekt Sixpack geht weiter.

An Süßigkeiten bleibe ich auch manchmal kleben. Ein Besuch bei meiner Mama ist fast immer mit Cornetto verbunden. Bei Torten und Mehlspeisen lehne ich jedoch dankend ab. Die Kombi von Mehl und Zucker ist der größte Feind des Sixpacks. Meine Tochter hat eine randvoll gefüllte Naschlade, die ich im Vorbeigehen von Smarties, Junior Schoki und Schokobananen befreie. Das Geheimnis liegt in der Zeitspanne, die zwischen solchen "Exzessen" liegt. Beim Einkauf achte ich stets auf gesunde Nahrungsmittel und ganz, ganz selten erliege ich der Versuchung von Eis am Stiel. Manchmal hole ich mir Honig, den ich aber mit Natron mische um Parasiten zu foppen, die bei dieser Kost platzen.

Schuldgefühle habe ich mir abgewöhnt.

Ich weiß die eingeschlagene Richtung stimmt und kleine Sünden sind kein Rückschlag sondern Teil des Erfolges.

Lebenserwartung

Glücklich wer in Monaco geboren wurde. Ein Monegasse zahlt nicht nur keine Steuern für seinen Reichtum, er hat auch die weltweit höchste Lebenserwartung mit 85,7 Jahren. Dennoch stirbt er fast 8 Jahre vor seiner Frau. Die Monegassin darf vom Jetset-Leben 93,6 Jahre erwarten. Auf der anderen Seite ist die Geburt in Sierra Leone mit einem Leben in extremer Armut und einem frühen Tod verbunden. Die Lebenserwartung liegt für Frauen bei nur 45,6, für Männer bei 45,1 Jahre. Auch in Botswana, Swasiland, Lesotho, Kongo und Zentralafrika feiern die Menschen im Durchschnitt keinen 50er. Eine Österreicherin erwarten bei ihrer Geburt noch 84 Jahre, Männer immerhin 79,2 Jahre.